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92. Wunderpillen


92. Wunderpillen

Der Teufel hat es - in Gestalt des Whirlpool-Vertreters Roger Brewster - auf Shellys "reine Herz" abgesehen. Der harmlos wirkende "Spielmoderator der dualistischen Theologie" will dem "Zeig's-mir-Mädchen" ihren Traum von einem Glücksspielcasinos erfüllen. Shelly bräuchte lediglich Hollings schäbigen, alten Bademantel verbrennen. Chris' Bauchrednerpuppe Isaac erobert die Herzen der Cicelianer im Sturm. Der "hölzerne Amerikaner" nimmt nicht den "trügerischen Umweg über das Super-Ego" wie sein Besitzer, sondern bringt seine Gedanken auf den Punkt. Chris' abwägende Unentschlossenheit und abschweifende Ideologie geht den Leuten langsam auf die Nerven. Sie sind ganz scharf auf Isaac' moralische Absolutheiten und direkte Ratschläge. Doch Isaac manipuliert auch Chris. Bevor die Puppe aber vollends über ihn Macht ergreift, zieht er noch rechtzeitig die Notbremse. Im Auftrag der renommierten "John-Hopkins-School Of Medicine" führt Joel eine Studie durch. Er soll die Wirksamkeit eines Medikaments zur Erkältungsprophylaxe beurteilen. Dazu verteilt er gewissenhaft einer Hälfte der Bevölkerung die Arznei und der anderen Placebos. Maurice sträubt sich gegen seine Rolle als Versuchskaninchen und besticht Hayden in Joels Praxis einzusteigen, um in den Unterlagen des Experiments zu schnüffeln. Außerdem gerät die Hysterie über vielerlei eingebildeter Nebenwirkungen außer Kontrolle. Was Joel noch nicht weiß: der neugierige Kater Bartholomäus und Eds Ungeschicklichkeit lassen den Arzt bald sehr dumm dastehen...


6.5 The Robe Originaltitel
Deutsche TV-Premiere: 08.06.1997 (RTL)
TV-Premiere: 17.10.1994 (CBS)


 

Sam Egan  Drehbuch
Lorraine Senna Ferrara  Regie

 

Musiktitel

Night on Bald Mountain - Moussorgsky
The Syncopated Clock - Leroy Anderson


Zitate

Shelly (zu Ed): "Glaubst du an den Teufel?"
Ed: "Na und wie, Shelly! Weißt du? Leonard, er sagt, es gibt kein Tauziehen, wenn am anderen Seilende niemand steht!"




Chris: "Chris in the morning solo once again, bidding a fond adieu to my good friend, Esau. Hope the next wayward soul who finds him learns as much as I did from my brief, intense, apprenticeship. It's funny, all the qualities that flow so naturally from Esau like water from a spring melt are qualities that are in me and embracing them means embracing Esau's black and white world, turning my back on the rainbow, letting one piercing note drown out the orchestra or one persuasive voice silence a clambering chorus. I don't know, Esau, maybe your straight-from-the-hip answers ring truer than my own fuzzy search for enlightenment. Sometimes we just need the uncertainty and if I ever figure out exactly why, maybe then we'll have an act worth taking on the road."