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56. Nordlichter


56. Nordlichter

Wintersonnenwende in Alaska. Die Winterdepression im Nacken, hat Joel seinen Urlaub in einem Tropenparadies gebucht. Doch der Staat Alaska macht ihm mal wieder einen Strich durch die Rechnung und lehnt seinen Urlaubsantrag kurzfristig ab. Joel ist fassungslos und sieht sich gezwungen, seinen hippokratischen Eid zu brechen. Doch die Cicelianer haben wenig Verständnis für seinen Streik und hetzen ihm Mike auf den Hals, der ihn im Namen der Kommune verklagt. Maurice läßt Joels Eigentum konfiszieren. Joel muß in der alaskanischen Winterkälte übernachten, bis er schließlich frierend kapituliert... Maggie geht Mike nicht mehr aus dem Kopf, doch sie fürchtet, ihn mit ihrer Zuneigung umzubringen. Letztendlich siegt die Liebe doch gegen ihre Phobie. Der Herumtreiber Lance Bristol wühlt in den Mülltonnen vor Maurices Büro. Der will den Penner aus der Stadt jagen. Als er jedoch erfährt, daß Lance ein Vietnam-Veteran ist, dreht seine Einstellung um 180 Grad. Holling hat sich zu seinem jährlichen Winterschlaf zurückgezogen und Chris fühlt sich durch die Dunkelheit zu neuer kreativer Energie inspiriert. Mit Goethes letzten Worten: "Mehr Licht!" erstrahlt Chris' Meisterwerk in der endlosen Winternacht...


4.18 Northern Lights Originaltitel
Deutsche TV-Premiere: 18.05.1995 (VOX)
TV-Premiere: 01.03.1993 (CBS)


 

Diane Frolov & Andrew Schneider  Drehbuch
Bill D'Elia  Regie

 

Musiktitel

All the Way - Lee Morgan
Buck's Neuvelle Jole Blon - Buckwheat Zydeco
Ebudae - Enya


Zitate

Chris stellt seine Lichtskulptur vor: "Goethes letzte Worte: Mehr Licht! Seit wir aus dem Urschlamm gekrochen sind, ist das der uns vereinende Aufschrei gewesen: Mehr Licht!
Sonnenlicht, Fackellicht, Kerzenlicht, Neonröhren, Glühlampen, Licht, um die Dunkelheit aus unseren Räumen zu verbannen, um unsere Straßen zu beleuchten und das Innere unserer Kühlschränke. Flutlicht, - für die abendlichen Spiele in Soldierfield. Taschenlampenlicht, - für die Bücher unter der Bettdecke, wenn wir eigentlich schlafen sollten.
Licht ist mehr als nur Wattzahl und Lux. Licht ist eine Metapher! Dein Wort ist wie eine Lampe unter meinen Füßen. Wüte, wüte gegen das Versterben des Lichts. Führe mich, wohlgesinntes Licht, in Mitten der Düsternis, weise mir den Weg! Die Nacht ist dunkel und ich bin fern der Heimat. Weise mir den Weg, steige auf, erstrahle, denn ein Licht ist gekommen. Licht ist Wissen. Licht ist Leben. Licht ist Licht!"

Chris (unveiling his sculpture): "Goethe's final words: "More light." Ever since we crawled out of that primordial slime, that's been our unifying cry, "More light." Sunlight. Torchlight. Candlight. Neon, incandescent lights that banish the darkness from our caves to illuminate our roads, the insides of our refrigerators. Big floods for the night games at Soldier's field. Little tiny flashlights for those books we read under the covers when we're supposed to be asleep. Light is more than watts and footcandles. Light is metaphor. Thy word is a lamp unto my feet. Rage, rage against the dying of the light. Lead kindly light amid the encircling gloom, lead thou me on, the night is dark and I am far from home, lead thou me on. Arise, shine, for thy light has come. Light is knowledge, light is life, light is light." [He quotes the following: Thy word...feet, Psalm 119:105; (Rage...light, Dylan Thomas, Do Not Go Gentle Into That Good Night; Lead kindly...home, John Henry Newman, The Pillar of the Cloud; Arise..come, Isaiah 60:1]





Bernard (on the air): “Continuous unremitting darkness has been known to send some people into an emotional tailspin, so the management here at KBHR radio suggests locking away the firearms. The desire to stick that 45 between the teeth can get pretty strong at times, so why invite temptation.”